Dienstag, 18. April 2017

"Trash the Dress" - wirklich einzigartige Hochzeitsbilder


Trash the Dress


Die eigene Hochzeit soll für die meisten Menschen etwas ganz Besonderes sein und selbstverständlich für unvergessliche Erinnerungen sorgen. Deshalb investieren sie auch sehr viel Zeit, Geld und Energie in das Hochzeitsfest. Ein unverzichtbares Highlight ist dabei das Brautkleid. Wie unter www.meinbrautkleid.net beschrieben wird, ist die Bandbreite bei Hochzeitskleidern enorm groß, so dass sich für jeden Geschmack etwas Passendes finden lässt. Dennoch wirken Hochzeitsbilder oft wenig originell und nahezu austauschbar. Mit "Trash the Dress", dem neuen Trend aus den USA, kann das aber mit Sicherheit nicht passieren.

Von Holger Müller - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21664030



Alles, nur nicht gewöhnlich


Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff "Trash the Dress" auf Deutsch so viel wie "Zerstöre das Kleid". Das kann, muss aber nicht wörtlich genommen werden. Je nachdem, ob das Hochzeitskleid aufbewahrt werden soll oder nicht, kann es bei dem Fotoshooting auch nass oder dreckig gemacht werden, während es vor ungewöhnlichen und normalerweise nicht unbedingt festlichen Kulissen in Szene gesetzt wird. Auch ganz ohne Veränderung am Kleid kann eine einzigartige Landschaft oder Szene den Hintergrund für entsprechende Hochzeitsbilder liefern, wenn die Aufnahmen von einem geschulten Fotografen professionell gestaltet werden. Feste Regeln gibt es bei "Trash the Dress"-Bildern keine, sondern es ist alles erlaubt, was gefällt.


Ablauf des Shootings


Gelungene "Trash the Dress"-Fotos entstehen nicht im Studio. Es empfiehlt sich deshalb, bereits einige Zeit vor der Hochzeit Kontakt mit einem Fotografen aufzunehmen, der bereits Erfahrung mit dieser Art von Bildern gesammelt hat. Er wird mit dem Brautpaar genau absprechen, welche Effekte es wünscht und inwieweit das Kleid dabei in Mitleidenschaft gezogen werden darf. Außerdem kann er geeignete Locations vorschlagen.  Für das Shooting selbst, das zwei Stunden bis zu einem halben Tag dauern kann, wird schließlich ein Termin vereinbart, der anders als bei herkömmlichen Hochzeitsfotos durchaus auch einige Wochen nach dem eigentlichen Fest stattfinden kann. 

Quelle "Bigstockphoto.com / Copyright: alenkasm"

Geeignete Locations


Ihre außergewöhnliche Wirkung erzielen "Trash the Dress"-Fotos durch den Kontrast der Umgebung und der Darstellung mit der Ausstrahlung eines klassischen Brautkleids. Grundsätzlich eignen sich deshalb alle Ort für ein Shooting, die normalerweise nicht mit einer romantischen Hochzeit in Verbindung gebracht werden. Besonders beliebt sind dabei einerseits Aufnahmen in möglichst unberührt wirkender Natur und andererseits in Industrieruinen und anderen unheimlich wirkenden Gebäuden. Wer es lieber fröhlich mag, kann auch einen Farbenrausch wie bei einem Holi-Fest veranstalten, und Wagemutige lassen Unterwasserbilder machen. Die Bilder, die dabei entstehen, sind auf jeden Fall immer einzigartig.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen